Die Geschichte hinter dem brehm?
Warum wir emotionale Räume brauchen
Ich glaube, wir brauchen Orte, an denen unsere Emotionen sein dürfen.
Nicht nur die leichten oder sozial erwünschten.
Sondern auch die leisen, widersprüchlichen, überfordernden.
Emotionen brauchen ein Ventil – und im besten Fall einen Raum, in dem sie uns nicht überwältigen, sondern stärken können.
Gerade in einer Welt, die viel von uns fordert, fehlt es oft an Orten, an denen Gefühle nicht erklärt, reguliert oder verbessert werden müssen – sondern einfach da sein dürfen.
Wo Gespräche an ihre Grenze kommen
In meiner Arbeit als Paartherapeutin erlebe ich immer wieder, dass Gedanken, Einsichten und Gespräche uns weit tragen – aber nicht unbegrenzt.
Sobald es um Beziehungen geht, um Nähe, Bindung und Verletzlichkeit, stoßen wir an eine Grenze, an der Verstehen allein nicht mehr reicht.
Denn Beziehung ist kein rein kognitiver Prozess.
Eine Beziehung entsteht auch durch lebendige, liebende Körper. Nervensysteme, die miteinander in Resonanz sind. Emotionen wie Liebe und Lust. Kommunikation ist mehr als nur das richtige Wort.
Die Lücke zwischen Entwicklung, Heilung und Verbundenheit
Ich sehe und schätze die vielen Wege, auf denen Menschen sich entwickeln und begleiten lassen.
Yoga-Studios, die Achtsamkeit fördern und uns mit dem Körper verbinden.
Therapie- und Coaching-Angebote, die helfen, Muster zu verstehen.
Psychosomatische Kliniken, in denen Menschen mit großer fachlicher Kompetenz aufgefangen werden – oft dann, wenn andere Wege nicht mehr ausreichen.
All diese Orte wirken.
Und doch erlebe ich, dass Heilung dort häufig entweder ein stilles Nebenprodukt ist –
oder erst dann Raum bekommt, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt.
Gleichzeitig zeigt sich, wie sehr wir uns nicht nur durch Einsicht verändern,
sondern durch Beziehung, Verbundenheit und geteilte Erfahrung.
Ich wollte einen Ort schaffen, der genau hier ansetzt.
ZITTAT
Wo darfst du dich mit all deinem Sein zeigen?
Deswegen habe ich das brehm gegründet.
Ein Raum in München, der Psychotherapie & Paartherapie sinnvoll ergänzt.
Ein Ort, an dem Emotionen gespürt werden dürfen, ohne analysiert zu werden.
Wo Regulation vor Aktivierung steht.
Und der Körper nicht optimiert, sondern als Ressource erlebt wird. Ein Ort, an dem wir auch mal schreien, weinen, ruhen, lustvoll, lebendig sein dürfen.
Das brehm ist kein therapeutischer Raum.
Es ist ein Erfahrungsraum – für Integration, Nachwirkung und Verkörperung dessen, was in inneren Prozessen angestoßen wird.
Warum Sicherheit für mich als Space Holder zentral ist
Dabei war mir eines besonders wichtig:
Dass dieser Raum nicht nur für die Menschen sicher ist, die ihn nutzen –
sondern auch für mich als Space Holder.
Ich wollte einen Ort, der selbst eine sichere Bindung ist.
Ein Raum, der mich trägt, während ich andere halte.
Mit klaren Rollen, klaren Grenzen und einer Haltung, die Präsenz ermöglicht – ohne Überforderung.
Denn nur ein Raum, der auch für die Haltenden sicher ist, kann langfristig tragen.
Wofür das brehm heute steht
Belonging · Resourcing · Embodiment · Healing · Muse